 Sympathische Botschafter der Region
Quelle: Frankenpost
 |  |  | | Frank Rippl (links), Präsident des Round-Table-Clubs, überreichte am Samstag im Rahmen der Kulmbacher Ballnacht gemeinsam mit Festredner Dr. Michael Pfitzner (Zweiter von rechts) und Moderator Rainer Ludwig (rechts) den mit 3000 Euro dotierten Kulturpreis der Kulmbacher Serviceclubs an das Ehepaar Heinz und Eveline Maria Schnauder |
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KULTURPREIS VERLIEHEN Kulmbacher Service-Clubs zeichnen Eveline Maria und Heinz Schnauder für ihr Lebenswerk aus Mit dem Kulturpreis der Kulmbacher Service-Clubs ist am Samstag im Rahmen der Kulmbacher Ballnacht das Künstlerpaar Eveline Maria und Heinz Schnauder aus Thurnau für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Das Ehepaar hat sich vor allem durch seine Keramiken einen Namen gemacht. KULMBACH – Höhepunkt der Kulmbacher Ballnacht am Samstag in der Stadthalle war die Verleihung des Kulturpreises der Kulmbacher Service-Clubs. Der mit 3000 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an das Künstlerpaar Eveline Maria Schnauder und Heinz Schnauder aus Thurnau. Der Kulturpreis der Service-Clubs wird seit 1998 jährlich vergeben. Erste Preisträgerin war Malerin Ursula Wolf. Für das Ehepaar Schnauder ist es nicht die erste hohe Auszeichnung im Laufe seines Wirkens. Bereits im Jahre 1996 wurde den beiden der Kulturpreis des Landkreises Kulmbach verliehen.
Die Festrede am Samstag hielt Dr. Michael Pfitzner, der den Werdegang der beiden Künstler schilderte. Eveline Maria Schnauder wurde 1933 in Obornik, Provinz Posen, geboren, Heinz Schnauder 1929 in Bamberg. Vor 55 Jahren beschlossen Eveline Maria und Heinz Schnauder, ihr Leben gemeinsam zu meistern. Sie haben, wie Pfitzner sagte, ein großes gemeinsames Hobby: das Bergsteigen. Einzigartig sei die Arbeit des Ehepaares. Das Ehepaar Schnauder habe sich durch seine Keramiken und die Restaurierung von Keramiken einen Namen gemacht „Die beiden haben eine ideale Verknüpfung von Kunst, Handwerk und Technik geschafft“, würdigte Dr. Michael Pfitzner das Wirken des Paares. Die kunstvollen Keramiken sind jedoch nur ein Teil des Lebenswerkes der beiden Thurnauer. Das künstlerische Schaffen von Eveline Maria Schnauder begann mit dem Tod von John F. Kennedy. Mit dieser Tragödie kehrten die Bilder von der Vertreibung in ihr wieder. Sie verarbeitete diese Erinnerungen mit Bildern, offenbarte in Aquarellen ihre Gefühle. Ihre Kunstwerke fanden den Weg bis nach Japan, Südafrika und Australien.
 Bereits 1944 hatte Heinz Schnauder mit Tuschezeichnungen begonnen. Er griff diese Technik in den sechziger Jahren wieder auf, verfeinerte sie und zauberte einzigartige Kunstwerke, die vor allem Landschaften und die Natur zum Thema haben. Heinz Schnauder bevorzugt inzwischen Zeichenstift- und Aquarelltechnik. „Durch sein reiches künstlerisches Schaffens ist das Ehepaar Schnauder weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt geworden und so zu einem sympathischen Botschafter Oberfrankens geworden“, würdigte Pfitzner die Geehrten.
„Es ist uns eine große Ehre”, freute sich Heinz Schnauder über die Auszeichnung durch die Service-Clubs. Zwar hätten er und seine Frau die Töpferei am See in Thurnau bereits vor zehn Jahren an die Tochter, Töpfermeisterin Franzi Schnauder-Sanke, übergeben, aber zur Ruhe setzen wollten sie sich noch lange nicht. Für den Sommer sei bereits eine Ausstellung im Ehrenhof des alten Rathauses Nürnberg geplant.
Durch die Kulmbacher Ballnacht, veranstaltet von den Service-Clubs Round Table, Kiwanis, Ladies Circle, den Lions Bayreuth-Kulmbach, den Lions Kulmbach-Plassenburg und dem Rotary-Club, führte mit lockeren Plaudereien Moderator Rainer Ludwig. Zudem spielte die Band „Harlekin”. Im Foyer der Stadthalle trat – wie es schon Tradition ist – das bekannte Duo „Bolle & Schatz” auf. Krönung der Kulmbacher Ballnacht war eine Tombola, bei der tolle Preise zu gewinnen waren. so |